Baryt einfach erklärt

Baryt ist die natürliche Mineralform von Bariumsulfat (BaSO4). Der traditionelle deutsche Name lautet Schwerspat. Das Mineral ist für ein nichtmetallisches Material ungewöhnlich schwer. Für den Markt wird es aufbereitet und auf eine festgelegte Korngröße vermahlen.

Welche Eigenschaften sind wichtig?

Baryt verbindet eine hohe Dichte mit geringer Härte und guter chemischer Beständigkeit. Unter normalen Bedingungen ist er praktisch nicht wasserlöslich. Für die Eignung einer Sorte zählen jedoch auch Reinheit, Weißgrad, Kornverteilung, Feuchte und Chargenkonstanz.

Wo wird Baryt eingesetzt?

Bohrspülungen

API-Barit für Bohrspülungen erhöht die Dichte der Spülung und unterstützt die Druckkontrolle im Bohrloch. Spezifisches Gewicht, Korngröße und lösliche Bestandteile müssen zur Spezifikation passen.

Lacke, Kunststoffe und Gummi

Industrieller Weißbarit dient als funktioneller mineralischer Füllstoff. Er kann Dichte, Maßhaltigkeit und Verarbeitung beeinflussen. Für besonders helle Rezepturen steht Premium-Weißbarit zur Verfügung.

Reibbeläge und weitere Anwendungen

Baryt wird als mineralischer Füllstoff in Bremsbelägen, Kupplungsbelägen und anderen Reibwerkstoffen eingesetzt. Weitere Anwendungen sind Schallschutzmassen und Bariumchemikalien.

Wie wählt man die passende Sorte?

AnwendungWichtige Prüfwerte
BohrtechnikSpezifisches Gewicht, API-Anforderungen, Korngröße, lösliche Bestandteile
Lack und KunststoffWeißgrad, Unterton, Kornverteilung, Ölzahl und Dispergierbarkeit
Brems- und ReibbelägeKorngröße, Reinheit, Feuchte, Dispergierbarkeit und Chargenkonstanz

Die Auswahl beginnt bei der Anwendung. Prüfen Sie ein repräsentatives Muster, das Datenblatt und das Analysezertifikat der Lieferung. Mehr dazu im Vergleich Bohrbarit oder Industriebarit.

Welche Barytsorte passt zu Ihrer Anwendung?

Nennen Sie uns Anwendung, Korngröße, Jahresbedarf und Lieferort.

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